Umwelt

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Ressourcen schonen

 

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Wie kann ein Automobilhersteller wirtschaftliche und ökologische Ziele miteinander vereinbaren? Ist Automobilität im Einklang mit der Umwelt möglich? Und was bedeutet nachhaltiges Handeln konkret? Als Premiummarke stellt sich Audi den konkurrierenden Anforderungen.

Umweltschutz ausweiten

Es ist der Anspruch von Audi, individuelle Mobilität sicherzustellen. Zugleich begegnen wir als internationaler Konzern den Herausforderungen des Umwelt- und Klimaschutzes rund um den Globus. Wir arbeiten systematisch daran, Treibhausgase zu reduzieren, Lärm zu vermeiden, Wasser einzusparen, Energie effizienter zu nutzen und den Anteil erneuerbarer Energieträger auszubauen.

 

Auf der Basis klarer Grundsätze und Managementsysteme ergreift Audi zahlreiche Maßnahmen, um Produkte und Produktionsstätten umweltverträglicher zu gestalten und natürliche Ressourcen zu schonen. Dabei hat Audi alle Prozessschritte von der Entwicklung und Produktion über die Fahrzeugnutzung bis hin zur Entsorgung der Automobile im Blick.

Wesentliche Themen

 

Die Wesentlichkeitsanalyse für das Kernthema Umwelt veranschaulicht: Alle Aspekte werden sowohl von Stakeholdern als auch Unternehmensvertretern für wichtig erachtet. Unter anderem haben „Energiemanagement” sowie „Entsorgungs- und Recyclingkonzepte für Materialien” eine sehr große Bedeutung.

„Im Güterverkehr muss etwas gegen den immer steigenden Transitverkehr getan werden, indem stärker regionale Wirtschafts- und Transportkreisläufe sowie nachhaltige Logistik gefördert werden.“

 

Prof. Dr. Hubert Weiger, Vorsitzender des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)

Klare Leitlinien

Die AUDI AG handelt auf Basis folgender zentraler Leitlinien zur Umweltpolitik: 

 

  • Wir bieten hochwertige Automobile an, die den verschiedenen Ansprüchen der Kunden gerecht werden sollen: Wirtschaftlichkeit, Sicherheit, Qualität und Komfort zählen genauso dazu wie die bessere Umweltverträglichkeit der Produkte. 

 

  • Wir setzen auf Forschung und Entwicklung, um ökologisch effizienten Prozessen und Konzepten den Weg zu ebnen und so unsere Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. 

 

  • Wir wollen bei allen Aktivitäten schädliche Einwirkungen auf die Umwelt vorausschauend verringern. Vor allem der schonende und effiziente Einsatz von Ressourcen und Energie sowie die Anlagensicherheit stehen für uns im Mittelpunkt. Selbstverständlich hält Audi Umweltvorschriften ein. 

 

  • Wir haben ein Umweltmanagementsystem etabliert, um die Umweltverträglichkeit unserer Automobile und Fertigungsstandorte kontinuierlich zu verbessern. 

 

  • Wir legen Wert auf klare Verantwortlichkeiten: Der Vorstand der AUDI AG ist zuständig für die Einhaltung unserer Umweltpolitik und die Funktionsfähigkeit unseres Umweltmanagementsystems. 

 

  • Wir führen einen offenen Dialog über unsere ökologische Verantwortung – mit Kunden, Händlern und der Öffentlichkeit. Darüber hinaus informieren, motivieren und qualifizieren wir unsere Mitarbeiter in Umweltfragen, um ihr Verantwortungsbewusstsein zu fördern. 

 

  • Wir handeln konzernweit: Unsere Leitlinien sind für alle Standorte der AUDI AG verbindlich. Darüber hinaus gibt es standortbezogene Hauptaktionsfelder, die wir schriftlich festgelegt haben.

Zentrale Handlungsfelder

In Übereinstimmung mit den Grundsätzen seiner Umweltpolitik konzentriert sich Audi auf drei wesentliche Handlungsfelder: Klimaschutz, Ressourcenschonung und Gesundheitsschutz. Dabei geht es vor allem darum, Energieverbräuche und damit verbundene Emissionen von Treibhausgasen zu reduzieren sowie wertvolle Ressourcen, wie zum Beispiel Wasser, effizient einzusetzen. Audi schließt Materialkreisläufe soweit möglich, um Abfälle zu verringern. Mithilfe innovativer Verfahren kann Audi den Einsatz gesundheitsgefährdender Stoffe in der Produktion nahezu vermeiden.

Anspruchsvolle Ziele

Mithilfe eines wirkungsvollen Umweltmanagementsystems, das Audi an allen Standorten etabliert hat, analysiert der Konzern die Auswirkungen seiner Tätigkeiten auf die Umwelt und hat sämtliche relevanten Kennzahlen im Blick. Ziel ist es, die Energie‑ und Stoffströme weiter zu optimieren. 

Das Umweltmanagement trägt wesentlich dazu bei, die Umwelt- und Energiepolitik von Audi umzusetzen und verantwortungsvoll mit den eingesetzten Ressourcen umzugehen. Gemeinsam mit Zulieferern, Dienstleistern, Handelspartnern und Verwertungsunternehmen arbeitet Audi daran, die Umweltverträglichkeit seiner Automobile und Fertigungsstandorte kontinuierlich zu verbessern. Dabei hat Audi stets den gesamten Lebenszyklus seiner Produkte im Blick: die CO2‑Emissionen im Fahrzeugbetrieb genauso wie die Rohstoffgewinnung, die Herstellung und Montage der Einzelteile, den Energiefluss in den Produktionsanlagen sowie das Recycling. Audi hat sich anspruchsvolle Ziele gesetzt: So wollen wir die umweltrelevanten Kennzahlen für CO2‑Emissionen, Energie, Frischwasser, entsorgte Abfälle und organische Lösemittel (VOC) von 2010 bis 2018 konzernweit um 25 Prozent je produziertem Fahrzeug verbessern.

Gut organisiert

Die Kompetenzen für den Umweltschutz sind klar geregelt: Die Gesamtverantwortung liegt beim Vorstand der AUDI AG. Zuständig für die Umsetzung der Umweltpolitik ist der Produktionsvorstand. An diesen berichtet die Organisationseinheit Umweltschutz, die die Umweltschutzaktivitäten im Audi Konzern festlegt. Der Koordinierungskreis Umweltschutz entwickelt Empfehlungen zu strategischen Umweltthemen. Zu diesem Gremium gehören folgende Mitglieder: die Umweltmanagementbeauftragten der AUDI AG sowie ihrer Tochtergesellschaften AUDI HUNGARIA MOTOR Kft., AUDI BRUSSELS S.A./N.V, Automobili Lamborghini Holding S.p.A. und Ducati Motor Holding S.p.A. Der geschäftsbereichsübergreifende Steuerkreis Ökologie setzt unter anderem Aufträge aus dem Koordinierungskreis um.

 

Die Verantwortung für den betrieblichen Umweltschutz an den Standorten liegt beim jeweiligen Umweltschutzbeauftragten vor Ort. Ziel ist es, die Umweltverträglichkeit der Tätigkeiten am jeweiligen Audi Standort sicherzustellen und kontinuierlich zu verbessern. Dementsprechend wird die Organisationseinheit Betrieblicher Umweltschutz bei allen umweltrelevanten Entscheidungen und Tätigkeiten an den Standorten aktiv.

EMAS – weltweit hohes Niveau

Alle europäischen Automobilwerke von Audi sind nach dem Umweltmanagementsystem EMAS der Europäischen Union zertifiziert, das weit über Standardanforderungen hinausgeht. EMAS steht für Eco-Management and Audit Scheme. Alle EMAS-Standorte veröffentlichen jährlich eine Umwelterklärung, die unter anderem konkrete Ziele enthält, um den Umweltschutz vor Ort zu verbessern. Die Werke Ingolstadt, Győr in Ungarn und Sant’Agata Bolognese in Italien sind zusätzlich nach DIN EN ISO 14001 zertifiziert, der weltweit gültigen Norm für Umweltmanagement. Darüber hinaus erfüllen sie – ebenso wie die Umweltmanagementsysteme der Standorte Neckarsulm und Brüssel in Belgien – die DIN EN ISO 50001. Diese Norm enthält besonders strenge Vorgaben, um den Energieverbrauch kontinuierlich und systematisch zu senken. 

 

Als international agierendem Konzern ist es Audi wichtig, weltweit einheitliche Standards zum Umweltschutz zu etablieren. So gelten für alle Standorte die Umweltnorm Fahrzeug, die vom Vorstand verabschiedete Umweltschutzrichtlinie sowie das Lastenheft Umwelt- und Humanverträglichkeit. Diese Normen und Regelungen sind mit dem Umweltmanagement verzahnt. Audi überprüft mit stichprobenartigen Audits, ob die Standards eingehalten werden.

 

In jährlich erscheinenden Umwelterklärungen dokumentiert Audi den Umsetzungsstand von Maßnahmen und Projekten an den jeweiligen Standorten. Beispielsweise finden sich allein in der Umwelterklärung 2014 für das Werk Ingolstadt rund 40 Einzelmaßnahmen: von der Abfallvermeidung über den Gewässerschutz bis hin zur Reduktion von CO2‑Emissionen.

 

Audi Hungaria veröffentlicht seine Umwelterklärung auch per interaktiver App, die weiter verbessert wurde: Nicht nur iOS-, sondern auch Android-Nutzer können per Smartphone oder Tablet darauf zugreifen.

 

Bewusstsein schaffen

Zu einem erfolgreichen Umweltmanagement gehören auch Dialog und Wissensaustausch. Deshalb legt Audi Wert darauf, die Beschäftigten umfassend einzubeziehen und zu informieren. Eigens geschulte Mitarbeiter geben ihr Know-how regelmäßig an die Kollegen weiter, motivieren zu umweltbewusstem Verhalten und klären über neueste Entwicklungen auf. Auch in der Aus- und Weiterbildung haben die Themen Umweltschutz und effizienter Umgang mit Ressourcen einen festen Platz: Audi sensibilisiert seine Mitarbeiter dafür, Abfall zu vermeiden, und erklärt beispielsweise, wie Wärmerückgewinnung funktioniert. Für alle Auszubildenden organisiert der Audi Konzern zudem einmal jährlich einen Ausbildungstag zu einem speziellen Umweltthema.

 

Auch außerhalb des Unternehmens stärkt Audi das Bewusstsein der Stakeholder für Umweltthemen. So setzt die AUDI AG auf die Kooperation mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen. In der Kommunikation mit Journalisten und mit Vertretern von Kommunen, Behörden und Umweltverbänden erläutert das Unternehmen seinen Ansatz und tauscht sich konstruktiv mit den Experten aus.

Umweltbilanz verbessern

Ökonomisch und ökologisch effizient handeln, so lautet die Maxime an den Produktionsstandorten von Audi. Besonderes Augenmerk legen wir darauf, Ressourcen zu schonen und weniger Energien zu verbrauchen: Perspektivisch wollen wir unsere Standorte CO2‑neutral stellen.

Auf dem Weg zu einer CO2‑neutralen Mobilität setzt Audi an sämtlichen Standorten auf Effizienz: von der Produktion bis zum fertigen Produkt. Denn die Umweltbilanz eines Automobils beginnt weit vor dem ersten gefahrenen Kilometer.

Unser Handeln konzentriert sich darauf,

 

  • Energie aus regenerativen Quellen zu gewinnen, zum Beispiel mittels Photovoltaikanlagen auf den Dächern von Audi Werken,

  • Energie effizient zu nutzen, beispielsweise auf Basis der Kraft‑Wärme‑Kälte‑Kopplung,

  • den Energieverbrauch zu reduzieren, unter anderem durch effiziente Logistik und Produktionsanlagen.

 

Unser Ziel ist es, die spezifischen standort- und unternehmensbezogenen CO2‑Emissionen bis zum Jahr 2018 um 25 Prozent gegenüber dem Jahr 2010 zu senken. An den Standorten Ingolstadt und Neckarsulm gehen wir noch weiter: Dort soll der Ausstoß von Kohlendioxid im Rahmen der Energieversorgung bis zum Jahr 2020 sogar um 40 Prozent gegenüber 2010 sinken. Aktuell ist das Werk in Ingolstadt bereits zu 70 Prozent CO2‑neutral aufgestellt und setzt damit Maßstäbe auf dem Weg zu einer energie- und ressourcenschonenden Produktion.

Fußabdruck verkleinern

Langfristig hat Audi die Vision, Fahrzeuge vollständig CO2‑neutral herzustellen. Dieses Konzept wollen wir, beginnend in Ingolstadt, sukzessive auf andere Standorte übertragen. Daher konzentrieren wir uns, abgesehen von fortlaufenden Prozessoptimierungen, vor allem auf Energiesparmaßnahmen. Ziel ist es, sowohl Anlagen und Gebäude energieeffizient zu planen als auch Logistikabläufe nachhaltig zu gestalten.

 

Im Berichtszeitraum hat Audi weitere Voraussetzungen für eine langfristig klimaneutrale Mobilität geschaffen: So hat das Unternehmen als erster Premiumhersteller seinen CO2‑Fußabdruck (Corporate Carbon Footprint) nach der weltweit gültigen Norm ISO 14064 zertifizieren lassen. Auf diese Weise machte Audi die Hauptursachen für Emissionen in der gesamten Wertschöpfungskette transparent – und identifizierte so Potenziale, um Treibhausgase über den gesamten Lebenszyklus eines Automobils weiter zu reduzieren.

Weltweit effizient

Insgesamt bezieht Audi die internationalen Produktionsstandorte immer stärker mit ein, um die anspruchsvollen Ziele beim Energieverbrauch und den Emissionen zu erreichen. Beispiel Győr in Ungarn: Hier trägt die sogenannte Trockenabscheidung mit Umluftbetrieb in der modernen Lackiererei dazu bei, deren Energieeinsatz um bis zu 50 Prozent zu verringern. Die Lösemittelemissionen konnten sogar um mehr als 70 Prozent gesenkt werden.

 

0% weniger CO2 sollen die Standorte Ingolstadt und Neckarsulm bis 2020 gegenüber 2010 ausstoßen.

In der Lackiererei in Győr konnten die Lösemittelemissionen um mehr als 70 Prozent gesenkt werden.

Auch die Marke Lamborghini macht sich dafür stark, den Energieverbrauch zu reduzieren. So wurde beispielsweise im September 2013 ein neues Logistikzentrum eröffnet, das die hohen Anforderungen der italienischen „Energieklasse A” erfüllt. Grundsätzlich hat sich Lamborghini das Ziel gesetzt, im Jahr 2015 eine komplett CO2‑neutrale Fabrik zu betreiben. Dazu soll einerseits Fernwärme genutzt werden, die mittels einer Biogasanlage hergestellt wird und der Warmwasserversorgung dient, andererseits soll die Kraft‑Wärme‑Kälte‑Kopplung zur Stromerzeugung, zum Heizen und zum Kühlen eingesetzt werden. 

Viele Wege zum Umweltschutz

Zwischen September 2013 und September 2014 hat die Ducati Motor Holding S.p.A. im italienischen Bologna ihren CO2‑Ausstoß um rund zehn Prozent gesenkt. Dazu trug unter anderem die LED‑Beleuchtung bei, die Ducati in Produktionsgebäuden eingeführt hat. Außerdem startete die Tochtergesellschaft von Audi Ende 2014 die Kampagne „E‑Ducati”. Ziel ist es, den Mitarbeitern einfache Wege aufzuzeigen, um Energie und Wasser einzusparen. Zum Beispiel mithilfe eines Schulungsprogramms, an dem bereits rund 65 Prozent der Ducati Mitarbeiter teilgenommen haben, sowie durch Plakat- und E‑Mail-Informationen.

 

Ein weiteres Beispiel ist der Standort Brüssel in Belgien: Im ersten Schritt wird hier seit 2012 ausschließlich regenerativ erzeugter Strom aus Wasserkraft verwendet, um den Energiebedarf zu decken. Seit 2013 kommt eine weitere Quelle hinzu: Auf den Dächern des Werks von Audi Brussels erstreckt sich die größte Photovoltaikanlage der Region über eine Fläche von 37.000 Quadratmetern. Die Anlage produziert jährlich mehr als 3.000 Megawattstunden elektrische Energie, was dem Verbrauch von 660 Vier‑Personen‑Haushalten entspricht. Die eigene Stromproduktion und der zusätzliche Ankauf von grünem Strom sparen jährlich 15.000 Tonnen CO2‑Emissionen. Ende 2014 wurde darüber hinaus ein eigenes Blockheizkraftwerk für eine nachhaltige Energieversorgung in Betrieb genommen.

Intelligent abschalten

Auch die größte Produktionsstätte des Audi Konzerns setzt auf zukunftsweisende Konzepte. Bereits seit 2012 deckt das Werk Ingolstadt seinen Strombedarf zu 100 Prozent mit Ökostrom, der vorrangig aus deutschen und österreichischen Wasserkraftwerken stammt.

 

Den Karosseriebau haben die Ingolstädter zwischen 2013 und 2014 noch energieeffizienter ausgerichtet. Die Grundidee: Auch die effizienteste Produktionsanlage benötigt zwischendurch Ruhephasen. Dann sollte die Maschine nicht nur auf Stand‑by gehen, sondern komplett ausgeschaltet sein. Dafür sorgt bei Audi ein intelligentes Abschaltkonzept, das den Energieverbrauch in kürzeren und längeren Stillstandzeiten deutlich reduziert. Außerdem werden ab 2015 neue Roboter eingesetzt, die noch sparsamer sind. Diese sind mit einer Steuerungstechnik ausgestattet, die es auch in kurzen Pausen ermöglicht, die Maschinen abzuschalten. Am Standort Neckarsulm kommt dieselbe Maßnahme zum Einsatz: „PROFIenergy” wird im Karosseriebau des neuen Audi A4 den Energieverbrauch um bis zu neun Prozent reduzieren. In Ingolstadt führt ein Projekt zur Harmonisierung der Roboterbewegungen zu zusätzlichen Energieeinsparungen.

 

0 m2 Fläche der Photovoltaikanlage im Werk von Audi Brussels

Am Standort Ingolstadt ermöglichte die Harmonisierung von Roboterbewegungen zusätzliche Energieeinsparungen.

 

Darüber hinaus plant Audi ein Nullenergie‑Parkhaus am Ingolstädter Standort, das bis Ende 2015 fertiggestellt sein soll. Vorgesehen sind LED‑Leuchten, regenerativ erzeugter Strom sowie die Speicherung von Strom in Hochvolt-Batterien, die das Ende ihrer Lebensdauer im Fahrzeug erreicht haben. Letztere kommen im Zuge des Audi Projekts „Second‑Life‑Energiespeicher” zum Einsatz. Ziel ist es herauszufinden, welche Anschlussverwendungen für Batterien aus Elektrofahrzeugen außer dem Recycling geeignet sind. Ebenfalls bis Ende 2015 will Audi ein Nullenergie‑Bikeport realisieren. 

Schritt für Schritt zum Ziel

Auch am Standort Neckarsulm werden konsequent nachhaltige Projekte umgesetzt, beispielsweise im Areal Böllinger Höfe. Bereits bei der Verwendung von Baumaterialien wurde auf eine lange Nutzungsdauer und Wiederverwendbarkeit der Materialien geachtet. Das Areal wird mit LED‑Technik beleuchtet, die bis zu 75 Prozent Energie im Vergleich zu herkömmlicher Beleuchtung einspart. Darüber hinaus wird die LED‑Technologie in den neuen Karosseriebauhallen im Norden des Werks eingesetzt. Außerdem will Audi im Karosseriebau in Neckarsulm den Einsatz der sogenannten Widerstandspunktschweißzangen energetisch optimieren. Ziel ist es vor allem, das Gewicht der robotergeführten Werkzeuge, zum Beispiel der Schweißzangen, zu reduzieren. Ist das Gewicht der Zangen geringer, muss weniger Masse bewegt werden. Dies ermöglicht die Nutzung kleinerer Roboter mit geringerem Energieverbrauch. Bei der Produktion des Audi R8 in den Böllinger Höfen verwendet Audi ein fahrerloses Transportsystem, das energieeffizient, umweltschonend und wartungsarm ist.

 

Das Areal Böllinger Höfe ist mit besonders energiesparender LED‑Technologie ausgestattet.

Wertvolle Ressourcen aktiv managen

Ein weiterer wichtiger Anspruch von Audi ist es, Wasser sparsam einzusetzen.

 

  • Wo immer möglich, spart das Unternehmen Trinkwasser und nutzt Brauchwasser. Generell verwendet Audi Trinkwasser nur dort, wo es unbedingt erforderlich ist, beispielsweise in den Duschanlagen der Mitarbeiter.

 

  • Sichere und effektive Reinigungsprozesse sowie tägliche Analysen gewährleisten, dass Audi die Grenzwerte für Schadstoffe im Produktionsabwasser weit unterschreitet.

 

  • Am Standort Ingolstadt baut Audi eine Anlage zur Wiederverwendung von Abwasser, die voraussichtlich im Jahr 2016 in Betrieb genommen wird. Der Nutzen der Anlage: Das Kanalabwasser reduziert sich um 40 Prozent, der Einsatz von Frischwasser lässt sich um 33 Prozent senken.

 

  • Geliefertes Wasser, das keine Trinkwasserqualität besitzt, verwendet das Werk in Ingolstadt mehrfach: Zunächst dient es zur Kühlung von Maschinen, anschließend setzt Audi es als Brauchwasser ein. Dieses Verfahren hat verschiedene Vorteile, beispielsweise vermindert sich der Leistungsbedarf der Kühltürme, was zu einer deutlichen Einsparung von Energie und CO2‑Emissionen führt. 

 

  • In den Böllinger Höfen wird Regenwasser gesammelt, das für Sprinkleranlagen und nach Aufbereitung als Brauchwasser genutzt werden kann. Außerhalb des Gebäudes wird durch die Umleitung des Regenwassers in dafür angelegte Retentionsbecken eine geregelte Wasserversickerung ermöglicht und die Kanalisation entlastet.

 

Kreisläufe schließen

Audi betrachtet die Umweltauswirkungen seiner Fahrzeuge über deren gesamten Lebenszyklus hinweg. Das übergeordnete Ziel ist es, Materialkreisläufe in allen Produktlebensphasen zu schließen. Das setzt voraus, dass wir natürliche Ressourcen effizient einsetzen, Abfälle vermeiden und sekundäre Roh‑ und Werkstoffe verwenden.

In allen Phasen des Fahrzeuglebens, von der Produktion über die Nutzung bis hin zum Recycling, berücksichtigen wir Potenziale zur Schließung von Stoff‑ und Materialkreisläufen (Cradle to Cradle). So werden beispielsweise bei der Produktion im Presswerk anfallende Metallverschnitte einem automatischen Sortierprozess zugeführt, um Stahl‑ und Aluminiumverschnitte voneinander zu separieren. Danach können sie mit dem Ziel der Ressourcenschonung erneut verwendet werden.

Kohlendioxid als Rohstoff

In der Nutzungsphase betrachten wir nicht nur den Fahrbetrieb, sondern auch die Herstellung der Kraftstoffe. Deshalb arbeitet Audi daran, die im Fahrbetrieb entstehenden CO2‑Emissionen aus der Umgebungsluft zu filtern und für die Herstellung von synthetischen Kraftstoffen zu verwenden. Das Unternehmen Climeworks hat ein solches Verfahren entwickelt. 80 Prozent der CO2‑Moleküle, die durch die Anlage der Züricher Firma strömen, lassen sich mit Zellstoffgranulat als Trägermaterial aus der Luft herausfiltern. Alle übrigen Luftpartikel können das Material ungehindert passieren. Ist das Filtermaterial vollständig beladen, wird das CO2 durch kurzzeitiges Erhitzen des Granulats gelöst und aufbereitet. Audi beteiligt sich an diesem Projekt, das ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer CO2‑neutralen Mobilität werden könnte, und verfolgt dabei ein spezielles Interesse: Das durch den Vorgang aus der Atmosphäre entnommene Kohlendioxid eignet sich als Rohstoff für viele industrielle Anwendungen, wie zum Beispiel die Herstellung von Kunststoffen oder die Gewinnung von Audi e‑gas und weiteren e‑fuels. 

 

Die sunfire‑Anlage in Dresden erzeugt Audi e‑diesel aus Kohlendioxid, Wasser und Ökostrom.

Recycling weiterdenken

Audi geht verantwortungsvoll mit natürlichen Ressourcen um und möchte deshalb Materialkreisläufe mithilfe von Recycling schließen. In den Fahrzeugen kommen zielgerichtet Leichtbauwerkstoffe wie Aluminium oder Verbundwerkstoffe zum Einsatz. Sie senken aufgrund ihres geringen Gewichts zwar die Fahrzeugemissionen, sind in der Herstellung aber relativ energieintensiv. Werden die Werkstoffe jedoch sortenrein getrennt, können sie einfacher zurückgewonnen und wiederverwendet werden – und senken so den Energiebedarf.

 

Beim Aluminium wird die sortenreine Trennung durch den Einsatz verschiedener Knet- und Gusslegierungen erschwert. Um aus Aluminiumschrottfraktionen wieder hochwertige Werkstoffe für den Karosseriebau herzustellen, hat Audi das Projekt Aleol Aluminium End of Life ins Leben gerufen. Ziel ist die Entwicklung einer Recyclingprozesskette, anhand derer unter anderem die Leistungsfähigkeit modernster Sortiertechniken erprobt wird. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse werden für ein zukünftig effizientes Recycling in die Entwicklung neuer Legierungen und somit wieder in die Herstellung von Bauteilen für die Produktion einfließen.

 

Die Verwendung von carbonfaserverstärkten Kunststoffen (CFK) stellt die neueste Entwicklung im automobilen Leichtbau dar, da sie neben ihrem geringen Gewicht eine hohe Formstabilität bieten. Ihre Herstellung ist allerdings mit einem hohen Energiebedarf verbunden. Da es derzeit keine etablierten Recyclingkonzepte für Carbonfasern gibt, arbeitet Audi gemeinsam mit wissenschaftlichen Instituten und Industriepartnern im Forschungsprojekt „MAI Recycling” an der Entwicklung ressourceneffizienter CFK-Recyclingverfahren.

 

Umweltschonende Logistik

Beim Transport von Bauteilen und Automobilen baut Audi auf eine nachhaltige Logistik und verbessert kontinuierlich die Prozesse, um Energie und Ressourcen effizient einzusetzen. Wo immer möglich, setzt Audi auf Verkehrsmittel mit geringen CO2‑Emissionen.

Konzernweit werden mehr als 60 Prozent der ausgelieferten Automobile per Güterzug transportiert. Bei Modellen aus Ingolstadt und Neckarsulm sind es bereits mehr als 70 Prozent; etwa die Hälfte davon wird in Zügen transportiert, die mit regenerativ erzeugtem Strom fahren. Bei Materialtransporten auf der Straße setzt Audi auf den sogenannten Lkw Quick‑Check‑in, der eine intelligente Steuerung der Anlieferung ermöglicht und so die Effizienz steigert.

CO2‑neutraler Transport

Audi war im Jahr 2010 das erste Unternehmen, das auf den CO2‑neutralen Schienentransport Eco Plus des Dienstleisters DB Schenker setzte, die sogenannten Grünen Züge. Für das Angebot, das für Transporte innerhalb Deutschlands gilt, kauft die Deutsche Bahn Strom aus regenerativen Quellen zusätzlich ein. Die benötigte Strommenge ermittelt der Logistikanbieter im Vorfeld, abhängig von der Strecke und den zu transportierenden Gütern. Der TÜV hat die CO2‑Neutralität von Eco Plus geprüft und bestätigt, dass die eingespeiste „grüne” Energie zu 100 Prozent für Automobiltransporte von Audi verwendet wird.

 

Mit dem CO2‑freien Zug setzt Audi auch in der Logistik auf Nachhaltigkeit.

 

Seit 2010 fahren die Grünen Züge zwischen Ingolstadt und dem Verladehafen in Emden. Auf diese Weise verringerte das Unternehmen allein im Jahr 2014 den Ausstoß von CO2 um insgesamt 7.517 Tonnen. Seit 2012 verkehren die Grünen Züge auch auf der Strecke zwischen Neckarsulm und Emden. Hier konnte Audi im Jahr 2014 CO2‑Emissionen in Höhe von 3.926 Tonnen einsparen. 

 

2014

11.443

2013

11.086

2012

7.837

CO₂-Einsparungen in der Logistik (in t)

durch den Transport der Automobile in Grünen Zügen
von Ingolstadt bzw. Neckarsulm zum Verladehafen in Emden

durch den Transport der Automobile in Grünen Zügen von Ingolstadt bzw. Neckarsulm zum Verladehafen in Emden

Komplexität in der Logistik beherrschen

Die Transportlogistik bei Audi wird immer komplexer – unter anderem bedingt durch die höhere Modellvielfalt, heterogene Transportwege und knappe Flächen für Ladetätigkeiten und Lagerung. In der Lkw-Logistik arbeitet Audi seit 2013 mit einer intelligenten Steuerung, dem Lkw Quick-Check-in. Mithilfe des sogenannten Geofencings werden Transporte auf ihrer Anfahrt zu einem Audi Werk per GPS geortet und von der Audi Leitzentrale automatisch gesteuert. Das System kann Abweichungen zum Fahrplan selbstständig erfassen, Zeitpläne flexibel anpassen und das gelieferte Material automatisch vereinnahmen. Dadurch reduzieren sich der Administrationsaufwand und die Durchlaufzeit pro Lkw im Unternehmen deutlich, und die Fahrzeuge können effizienter eingesetzt werden. Das wiederum senkt das Verkehrsaufkommen und die Umweltbelastung.

Bahn frei für Plug‑in‑Hybridtechnik

Im Werk Ingolstadt plant Audi ab November 2015 zwei moderne Plug‑in‑Hybridlokomotiven einzusetzen und die Plug‑in‑Technologie so aus dem Produktbereich auf einen Transportprozess zu übertragen. Die Technologie macht es möglich, die Elektromotoren der Loks an der Steckdose aufzuladen und so mit Strom aus regenerativen Quellen zu versorgen. Damit tragen die Plug‑in‑Hybridloks dazu bei, Ressourcen zu schonen, Emissionen zu senken und die Produktion Schritt für Schritt CO2‑neutral zu gestalten.

 

Derzeit fahren an dem Produktionsstandort Ingolstadt drei mit Dieseltechnik betriebene Rangierlokomotiven, die 17 Ladestellen im Werk, sieben Ladestellen im Güterverkehrszentrum sowie das Containerterminal mit Material versorgen. Mit dem Austausch der Lokomotiven ist es laut Herstellerangaben möglich, die CO2‑Emissionen um bis zu 35 Prozent zu reduzieren – dank verringertem Dieselverbrauch und dem teilweise elektrischen Betrieb. Gesundheitsschädliche Stickoxide lassen sich um etwa 50 Prozent senken, Feinstaub um etwa 80 Prozent.

 

Das Umweltziel „Umstellung der Werkeisenbahn auf nachhaltigen Betrieb” ist fester Bestandteil des bei Audi etablierten Umweltmanagementsystems EMAS der Europäischen Union. Über den Umsetzungsgrad des Projekts gibt die Umwelterklärung Ingolstadt regelmäßig Auskunft.

 

Engagement für die Umwelt

Über die Grenzen seiner Geschäftstätigkeit hinaus übernimmt Audi Verantwortung für die Umwelt. Viele Maßnahmen bündelt das Unternehmen in der Audi Stiftung für Umwelt. Ziel ist es, Projekte im Natur‑ und Umweltschutz zu unterstützen sowie Wissenschaft und Forschung zu fördern. 

Die gemeinnützige Audi Stiftung für Umwelt GmbH ist ein wichtiger Teil des umweltpolitischen Engagements von Audi. Die Stiftung, die im Jahr 2009 ins Leben gerufen wurde, finanziert Projekte über Spenden sowie über Zinserträge aus der Anlage des Stammkapitals. Das von der AUDI AG eingesetzte Stammkapital beträgt fünf Millionen Euro.

Eichenwald als CO2‑Speicher

Bereits seit 2009 finanziert die Audi Stiftung für Umwelt die wissenschaftliche Begleitung des internationalen Forschungsprojekts Eichenwald. Dieser Langzeitgroßversuch ist auf 100 Jahre angelegt. Die Leitung liegt beim Lehrstuhl Waldwachstumskunde der Technischen Universität München. Die Wissenschaftler untersuchen die optimalen Bedingungen für das Wachstum von Bäumen und für das Entstehen von Biodiversität.

 

Wälder nehmen CO2 aus der Luft auf, speichern den Kohlenstoff in ihrer Biomasse und entlasten dadurch die Atmosphäre. Eichen tragen mit ihrer hohen Speicherkapazität wesentlich dazu bei: Ein Hektar Wald mit 110‑jährigen Eichen speichert das Äquivalent von fast 490 Tonnen Kohlendioxid. Zudem sind sie besonders widerstandsfähig, was die veränderten Anforderungen des künftigen Klimas angeht.

 

Etwa 100.000 Stieleichen wurden im Rahmen des internationalen Forschungsprojekts Eichenwald seit 2008 gepflanzt.

2008 richteten die Projektteilnehmer die erste Versuchsfläche in der Nähe des Unternehmenssitzes in Ingolstadt ein und pflanzten rund 36.000 Stieleichen. In den Folgejahren sind Tausende Bäume hinzugekommen, unter anderem bei Neckarsulm und an den internationalen Standorten Győr in Ungarn und Sant’Agata Bolognese in Italien. Anfang 2012 pflanzten die Forscher unweit des belgischen Standortes Brüssel auf einer neuen Versuchsfläche 10.000 Eichensetzlinge. Im September 2014 kamen weitere Bäume auf einer neuen Versuchsfläche im mexikanischen Hochland hinzu. An dem Projekt Eichenwald sind zahlreiche Kooperationspartner beteiligt. Mittlerweile wurden rund 100.000 Bäume gepflanzt.

Award für wissenschaftlichen Nachwuchs

Im Januar 2015 hat die Audi Umweltstiftung zum vierten Mal junge Wissenschaftler mit dem Sustainable Resource Management (SRM) Award geehrt. Der Preis wird im gleichnamigen Masterstudiengang an der Technischen Universität München verliehen. So fördert die Stiftung Nachwuchsforscher, die mit ihrer Abschlussarbeit zu einem nachhaltigen Zusammenspiel zwischen Mensch, Natur und Technik beitragen.

 

Die Jury zeichnete dieses Mal zwei Arbeiten aus: Die eine behandelt die Trinkwasserversorgung in natürlich oder strukturell unterversorgten Haushalten am Beispiel Kenia und hat eine wertvolle Datenbasis geschaffen, um unterversorgten Gebieten Zugang zu sauberem, bezahlbarem Trinkwasser zu gewährleisten. Sogenannte Wasserkioske stellen beispielsweise eine realistische Alternative für die kenianische Trinkwasserversorgung dar. Die zweite Abschlussarbeit geht der Frage nach, wie sich die Effektivität von Ernährungshilfeprojekten stringenter und aussagekräftiger messen lässt. Die Forschungsergebnisse bilden Status quo, Problemfelder und mögliche Lösungsansätze umfassend ab. Damit ist eine Grundlage geschaffen, um Hilfsprojekte in Entwicklungsländern noch besser zu evaluieren und wirkungsvoller zu gestalten.

Artenvielfalt erhalten und fördern

Internationale Anerkennung erhielt das von der Audi Umweltstiftung geförderte Umweltzentrum „Klassenzimmer Natur” in Breitengüßbach: Im März 2013 wurde es als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Es ist ihr Anspruch, den weltweiten Rückgang der biologischen Vielfalt aufzuhalten. Deshalb zeichnet die UN Projekte aus, die sich für den Erhalt dieser Vielfalt einsetzen – wie das „Klassenzimmer Natur”. Das Zentrum macht auf 125 Hektar die einheimische Natur- und Artenvielfalt erlebbar und setzt konkrete Schutzmaßnahmen um. Beispielsweise gibt es seit 2013 ein sicheres Quartier für Fledermäuse, errichtet in ehemaligen Bunkeranlagen und Biotopbäumen. 2014 hat die Audi Stiftung das Umweltzentrum offiziell an die Projektpartner übergeben. Die Initiative Artenschutz in Franken, die Gemeinde Breitengüßbach sowie die Entwicklungsgesellschaft Breitengüßbach planen, ihr Engagement in den kommenden Jahren auszubauen.

 

„Klassenzimmer Natur” öffnet sich den Besuchern.

Pakt für die Umwelt in Bayern

Audi setzt im Interesse einer nachhaltigen Entwicklung auf die Kooperation von Staat und Wirtschaft. 1995 haben der Freistaat Bayern und Vertreter der bayerischen Wirtschaft erstmals den Umweltpakt Bayern geschlossen. Die freiwillige Vereinbarung gilt für jeweils fünf Jahre. Audi ist dem Abkommen als eines der ersten Unternehmen beigetreten und verpflichtet sich darin, Ressourcen einzusparen, umweltschonende Technologien anzuwenden sowie ein umweltverträgliches Wirtschaftswachstum zu erreichen. Die Mitglieder des Umweltpakts haben darüber hinaus Arbeitsforen gegründet, in denen wichtige Themen des Umweltschutzes diskutiert werden mit dem Ziel, Politiker zu beraten. Audi ist in verschiedenen Diskussionsrunden vertreten, beispielsweise zu den Themen „Integrierte Produktpolitik und Ressourceneffizienz” sowie „Managementsysteme”.